Wenn man einen weißen Anzug anhat: Ein Tagebuch-Buch
Brillante Sprachkritik • • • • • (bewertet mit 5 von 5 Punkten)
Max Goldt begleitet unseren Alttag schon viele Jahre mit unübertroffenem Sprachwitz und scharfer Beobachtungsgabe. In "wenn man einen weißen Anzug hat" lässt Goldt nie nach und bietet sein bestes Buch der letzten Jahre. Ganz besonders lesenwert ist seine Sprachkritik: hier analysiert der Autor allzu lieb gewordene Redewendungen, nicht mit "Spiegel vorhalten" oder "beißendem Spott", sondern mit zutreffenden Analysen und Sprachwitz, wie er bei Goldt-Nachahmern wie Illies oder Stuckrad-Barre fehlt.
Eine Rezension von Mark Lotichius >
vom 11. Januar 2003